Entwicklung der klinischen Praxis

Im Zentrum des dritten Tätigkeitsbereichs des INS steht die Pflegepraxis in Spitälern, Heimen und in der Spitex.

Dabei gilt es wiederum, Pflegende zu stärken und zu befähigen, bessere Ergebnisse in der Gesundheitsversorgung zu bewirken und partnerschaftlich mit Berufsleuten aus anderen Disziplinen zusammenzuarbeiten.

Das INS strebt eine Vorreiterrolle bei der Etablierung einer Advanced Nursing Practice (ANP), sowie beim Entwickeln von neuen Modellen für die Pflege an.

 

In diesem Bestreben stützt sich das INS primär auf sog. Akademie-Praxis Partnerschaften mit Spitälern und Pflegeeinrichtungen.

Die Akademie-Praxis-Partnerschaften verbinden die akademische und klinische Pflege und fördern den Austausch von Wissen, das Generieren neuer Erkenntnisse und deren Umsetzung in der Praxis.

KURZFILM: ISBAR im Spätdienst

Im Rahmen des Moduls „Patientensicherheit und Pflegequalität“ des Masterstudiums Pflegewissenschaft am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel entstand in Zusammenarbeit mit Pflegefachleuten des Universitätsspitals Basel der Kurzlehrfilm „ISBAR im Spätdienst".

Eine geordnete Kommunikation zwischen Pflegepersonal, Ärztinnen und Ärzten hilft, wichtige Patienteninformationen, beispielsweise in Notfällen oder anderen dringlichen Situationen, rasch, eindeutig und zweckmässig zu übermitteln.

Der Film zeigt, wie mit dem Kommunikationsformat "ISBAR" (Englische Abkürzung für „Identification, Situation, Background, Assessment, Recommendation) den Fachleuten ein einfach strukturiertes und vielfach benutztes Kommunikationsformat zur Verfügung steht.

Auf Deutsch bedeuten die Begriffe

Identifikation: sich und den Patienten vorstellen,
Situation: den Grund des Anrufs, die aktuelle Patientensituation schildern,
Hintergrund: Vorgeschichte und Kontext erörtern,
Assessment: aktuellen klinischen Zustand beschreiben und einschätzen und
Empfehlung: hören, was vom Arzt erwartet wird und was zu tun wäre.