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INSPIRE-ACT Publikationen.
Projektname
Implementierung eines Modells für klinisches Assessment, interprofessionelle Kommunikation und Koordination der Versorgung von zu Hause lebenden älteren Personen mit einem Spitaleinweisungsrisiko in der Spitex.
Projektleitung
Sabina De Geest
Co-Projektleitung
Maria Jose Mendieta
INS-Projektteam
Sabina De Geest
Franziska Zúñiga
Michael Simon
Suzanne Dhaini
Jana Bartakova
Juliane Mielke
Flaka Siqeca
Maria Jose Mendieta
Anastasia Korezelidou
Jan Müller
Externe Projektpartner
Universitäres Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel (Andreas Zeller)
Department of Population Health Sciences, Duke University School of Medicine (Leah Zullig)
Division of Clinical Epidemiology, University Hospital Basel and University of Basel (Matthias Briel)
European Center of Pharmaceutical Medicine (ECPM), University of Basel (Matthias Schwenkglenks)
Faculty of Economics and Business, Access to Medicine Research Center, KU Leuven, Leuven, Belgium (Catherine Decouttere)
Ort der Datenerhebung
Kanton Basel Landschaft
Laufzeit
2024 bis 2028
Projektbeschreibung
Hintergrund
Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass immer mehr ältere Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf zu Hause leben und auf Spitex- sowie andere gemeindebasierte Dienste angewiesen sind. Gleichzeitig ist die Versorgung häufig fragmentiert, was die Koordination erschwert und das Risiko von Spitaleinweisungen erhöhen kann. Im Kanton Basel-Landschaft wurde 2023 jede dritte Person ab 75 Jahren hospitalisiert. Das Altersbetreuungs- und Pflegegesetz (APG) schafft einen kantonalen Rahmen zur Stärkung einer koordinierten Versorgung älterer Menschen.
Zielsetzung
INSPIRE-ACT baut auf den Erkenntnissen des ursprünglichen INSPIRE-Projekts auf und adaptiert ein evidenzbasiertes integriertes Versorgungsmodell für Spitex-Organisationen. Ziel ist es, ältere Klient:innen mit erhöhtem Hospitalisierungsrisiko frühzeitig zu erkennen und durch klinisches Assessment, strukturierte interprofessionelle Kommunikation sowie koordinierte und vorausschauende Versorgung zu unterstützen.
Methoden/Design
Das Projekt orientiert sich am Medical Research Council Framework für komplexe Interventionen und umfasst drei Phasen:
Pilotphase: Prüfung der Machbarkeit mit Fokus auf Akzeptanz, Implementierungstreue und Reichweite.
Evaluation
Untersuchung der Auswirkungen des Modells auf Hospitalisierungen, Pflegeheimeintritte, personenzentrierte Versorgung und gesundheitsbezogene Lebensqualität. Ergänzend werden Implementierungsprozesse sowie die Kosteneffektivität untersucht.
Erwarteter Nutzen/Relevanz
Durch die Verlagerung des Modells direkt in Spitex-Organisationen soll INSPIRE-ACT die frühzeitige Erkennung klinischer Veränderungen, die Versorgungskoordination und die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsfachpersonen stärken. Gleichzeitig soll das Projekt Erkenntnisse darüber liefern, ob und unter welchen Bedingungen das Modell zu besseren Versorgungsergebnissen beiträgt und langfristig auf weitere Spitex-Organisationen übertragen werden kann.