Partnerschaften

Das INS unterhält Partnerschaften mit etlichen nationalen und internationalen Hochschulen sowie mit diversen Gesundheitsversorgungseinrichtungen, wie Krankenhäusern, Gesundheitszentren auf Gemeindeebene, und Pflegeheimen. Diese Partnerschaften sind unterschiedlich stark strukturiert und reichen von einem eher informellen Engagement bis zu hochstrukturierter vertraglich geregelter Zusammenarbeit. Zudem ist das INS auch im internationalen Kooperationsbereich tätig.

Akademische Partnerschaften

Das INS ist eine innovationsorientierte und qualitätsbewusste Lehr- und Forschungsgemeinschaft, welche sich bei der Definition ihrer Ziele in Lehre und Forschung nicht nur an den schweizerischen Bedürfnissen, sondern auch an den internationalen Standards orientiert. Interdisziplinäre sowie internationale akademische Partnerschaften auf Organisationsebene bieten INS Mitarbeitenden Zugang zu exzellenten Content-Experten, wertvolle Inspirationen und unzählige Möglichkeiten für Synergien und Zusammenarbeit. Partnerschaften bestehen zum Beispiel mit University of Pittsburgh, School of Nursing; University of Pennsylvania, School of Nursing; University of Leuven; Duke University; UNIL Institut Universitaire de Formation et de Recherche en Soins (IUFRS), Université de Lausanne.
Zudem zeichnen etwa ein Drittel der INS Forschungsprojekte für eine oder mehrere internationale Partnerschaften auf Projektebene. 

Akademie-Praxis-Partnerschaften (APP)

Akademie-Praxis-Partnerschaften sind strukturierte Kooperationen zwischen Universität und Praxis. Ziel der schweizweit einzigartigen Zusammenarbeit ist es, durch Forschung und Lehre in der Pflege auf höchstem Niveau bessere Gesundheitsergebnisse für die Bevölkerung und weitere Innovationen zu erzielen. Unsere APPs vernetzen das akademische Umfeld des INS mit der klinischen Pflegepraxis. Gemeinsame Projekte in Aus- und Weiterbildung von Krankenhaus- und Pflegeheimpersonal sowie Forschungsmöglichkeiten in der Pflegepraxis bieten ideale Voraussetzungen für eine weitsichtige Entwicklung der Pflege in der Schweiz.

APP mit dem Inselspital Universitätsspital Bern – Bereich Universitäre Forschung der Direktion Pflege/MTT

Eine auf einem formalisierten und detaillierten Vertrag basierende APP mit dem Inselspital Universitätsspital Bern (jetzt Inselspital-Stiftung) besteht seit 2007. In der zweiten Leistungsperiode wurde eine gemeinsame Assistenzprofessur mit Tenure Track eingerichtet. Seit 2014 leitet Prof. Dr. Michael Simon den Bereich Universitäre Forschung der Direktion Pflege/MTT am Inselspital, welcher zur gemeinsamen Pflegeprofessur des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Basel und des Inselspitals gehört. Konkret werden gemeinsam Forschungsprojekte geplant, entwickelt und durchgeführt. Neben der Forschung sind auch Lehre und akademische Nachwuchsförderung wichtige Pfeiler dieser APP.

Weiterführende Informationen Bereich Universitäre Forschung Pflege und Hebammen (Inselspital)

APP mit dem Universitätsspital Basel – Abteilung Praxisentwicklung Pflege/MTT (APE)

Im Januar 2015 wurde die teilweise schon bestehende Vernetzung des akademischen Umfelds des INS mit der Pflegepraxis des Universitätsspitals Basel (USB) in einem Kooperationsvertrag formalisiert. Die Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung des klinischen Feldes in Teilprojekten ist jeweils jährlich auf die Strategie der beiden Kooperationsparteien abgestimmt. Die Projekte werden so umgesetzt, dass sich Synergien zwischen Forschung, Lehre und Praxis ergeben. Zentral für die Zusammenarbeit ist die Position der Assistenzprofessur, welche zurzeit von Prof. Dr. Dunja Nicca besetzt ist.

Weiterführende Informationen Ressort Pflege/MTT

APP im Bereich Langzeitpflege – Curaviva Baselland & Basel-Stadt

Im Langzeitbereich wurde 2015 die langjährige Akademie-Praxis-Partnerschaft des INS mit den beiden Verbänden Curaviva Basel-Stadt und Curaviva Baselland auch vertraglich festgelegt. Die Ziele der Partnerschaft sind die Vernetzung von Akademie und Praxis, das Bereitstellen von Ressourcen zur gegenseitigen Unterstützung bei der Praxisentwicklung und die Nutzung von Synergien um eine qualitativ hochstehende Pflege und Betreuung der Bewohner/innen zu ermöglichen. Darin verankert sind z. B. das Fortbildungsprogramm PUMA sowie das Angebot von Leadership-Kursen. Im Forschungsbereich ist das Forschungsprogramm geleitet von Dr. Franziska Zúñiga besonders relevant für die Partnerschaft.

APP im Bereich Psychiatrie – Abteilung Entwicklung und Forschung Pflege, MTD und Soziale Arbeit, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel (UPK)

Im Jahr 2016 wurde mit der Absichtserklärung zwischen dem INS und der Abteilung Entwicklung und Forschung Pflege, MTD und Soziale Arbeit, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel (UPK) ein erster Schritt in Richtung einer APP in der psychiatrischen Pflege erreicht. Eine langfristige Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Weiterbildung wurde vereinbart.

Internationale Kooperationen im Drittmittelbereich

Im Rahmen von internationalen Kooperationsprojekten stellt das INS Expertinnen und Experten in unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung. Aktivitäten umfassen u.a. Assessment und Empfehlungen zu Curricula im Pflegebereich, zu klinischen Platzierungen sowie Aus- und Weiterbildungsbedarf von Pflegenden und Ausbildungspersonal; Durchführung von Seminaren für Pflegende, Ausbildungspersonal und klinischen Supervisoren; Mentoring von Pflegenden in der Praxis; Unterstützung bei Diskussionen zu Rollenentwicklung und neuen Modellen von Gesundheitsversorgung; Entwicklung von Unterrichtsmaterial und Projektmanagement. 

Weitere Informationen zu laufenden Kooperationen: ‹Supporting patient readiness & adherence through patient-centred communication› READY4THERAPY, ‹Medical Education Project› MEP III, ‹Health for All Project› HAP.